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Hilfe durch Vorsorge
und Versorgung.

Familie hängt nach Unfall im Urlaub fest

BASTIA. Das IMH Mitglied Hans Georg D. hatte mit seiner Familie einen Campingurlaub auf Korsika verbracht. Er geriet in einen Verkehrsunfall. Sein Knöchel war so stark verletzt, dass eine Weiterbehandlung am Ort nicht möglich war. Er musste zur medizinischen Weiterversorgung ausgeflogen werden.

Die 16 bis 20 stündige Reise mit Fähre und über Autobahn wäre dem Mitglied zwar von seiner Sachversicherung zugemutet worden, nicht aber von den Ärzten des Team IMH.

Mit der Einsatzleitung wurden die notwendigen Formalien geklärt: Dringlichkeit des Einsatzes, eventuell mitzunehmende Familienmitglieder und vieles mehr. Nachdem ihm mitgeteilt worden ist, dass neben dem Verletzten noch 5 weitere Personen, die Ehefrau und 4 Kinder, nach Deutschland zurückkommen mussten, lag auf der Hand, dass dieses mit einem gängigen Ambulanzflugzeug aus Platzgründen undurchführbar war.

Auch der Umstand, dass umfangreiches Campinggepäck mitzunehmen war, half bei der Entscheidung nicht unbedingt weiter. Zum Glück verfügte unser Teampartner Euroflug Frenzel über ein Flugzeug mit ausreichenden Ladekapazitäten für Gepäck und Passagiere. Nach der schnellen Rückholung wurde der Patient vom IMH in Empfang genommen. Die Weiterversorgung fand auf Wunsch des Patienten im Heimatkrankenhaus statt.

Dieser Einsatz zeigt beispielhaft auf, dass es dem IMH nicht auf das reine Transportverhältnis ankommt, sondern dass der Mensch im Mittelpunkt steht. Ein wichtiges Anliegen des IMH ist, auf Einzelwünsche eines Mitglieds zu reagieren und diese schnell und zuverlässig umzusetzen.

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 Rücktransport eines IMH Mitgliedes und seiner Familie.