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Hilfe durch Vorsorge
und Versorgung.

Betreuung von Erwachsenen mit Behinderung

RUST. Dieses Jahr hat der IMH e.V. die Bewohner des Martinshauses Berghausen in Pfinztal zu einem Ausflug in den Europa-Park bei Rust eingeladen.

Gemeinsam mit Aktiven des IMH und ihren Betreuern werden 16 schwer bis schwerstbehinderte Erwachsene an einem vom Karlsruher Koordinator des IMH, Herrn Wypych, zusammengestellten Busausflug teilnehmen.

In den Wohngruppen des Martinshauses leben die Bewohnerinnen und Bewohner unterschiedlichen Alters und Behinderungsart zusammen. Die Gruppen sind nach den Belangen der Menschen, die dort ein Zuhause finden, eingerichtet, so gibt es Einzel- und Doppelzimmer, die nach den Vorlieben der Bewohnerinnen und Bewohner, individuell mit ihnen, eingerichtet und gestaltet sind.

Für die Gestaltung der Freizeit gibt es einige Angebote im Hause, z.B. ein Sportangebot, ein Lese- und Schreibkurs, eine Mal-, Theater- und Musikgruppe und eine Bibliothek, in der man sich Bücher ausleihen kann. Natürlich werden auch Angebote in den Wohngruppen selbst gemacht, wie Ausflüge, Freizeiten, Spaziergänge, Gottesdienstbesuche und vieles mehr.

"Wir möchten diesen Menschen die schwere Zeit erleichtern, Mut machen und ihnen dadurch auch wieder etwas Lebensfreude bringen“, so Dieter Wypych vom IMH. „Wir sehen uns als Mittler zwischen Mensch und Medizin. Oftmals ist die beste Versorgung nicht ausreichend. Genauso wichtig ist es in diesen Fällen, Lebensmut und Freude zu stärken, denn jede positive Erfahrung kann z.B. durch die hiermit verbundene Ausschüttung von Glückshormonen zur Stärkung der Selbstheilungskräfte zu einem, erfüllten, gesunden und glücklichen Leben beitragen.

Das IMH schenkt diesen Menschen Lebensfreude und stärkt durch positive Stimulierung die Fähigkeit in dieser Welt zurecht zu kommen. Ein Leben ohne zu gehen, ohne zu greifen oder zu begreifen. Die kleinste Verrichtung des täglichen Lebens oftmals ein unüberbrückbares Hindernis zum „normalen“ Leben. Erwachsene mit Behinderung haben es besonders schwer. Oftmals jahrelang müssen sie Operationen, Physiotherapie und Mobilitätstraining über sich ergehen lassen, auf dem Wege zur „Freiheit“.

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 Ausflug mit Bewohnern des Martinshauses in Berghausen.
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