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Hilfe durch Vorsorge
und Versorgung.

Neue Defibrillatoren für den Nah- und Fernverkehr

BÄHRENHTAL. Der IMH e.V. rüstet Omnibus Beck fünf Linienbusse sowie zwei Reisebusse mit Defibrillatoren zur Notfallhilfe aus.

Bei Herzkammer-Flimmern kann ein Defibrillator Leben retten. Das Gerät analysiert automatisch den Herzrhythmus und verfügt über eine sprachgesteuerte Benutzerführung, die alle notwendigen Handlungsschritte vorgibt.

Aufkleber weisen zukünftig darauf hin, dass ein solches Gerät mit an Bord ist. Die Busfahrer wurden bereits in die richtige Anwendung der AEDs durch Frau Hintermeister und Frau Bühler des ASB eingewiesen.

Wichtig ist die Gewissheit, dass man Leben retten kann, bevor professionelle Hilfe eintrifft; denn Erste-Hilfe sollte durch jeden, zu jeder Zeit, an jedem Ort auszuführen sein. Es können auch ungelernte Ersthelfer bei Herz-Kreislauf-Versagen helfen. Deshalb stellt der IMH z.B. Defibrillatoren zur Verfügung und installiert Defibrillatoren dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Plötzlicher Herzstillstand kommt oft ohne jegliche Vorwarnung. Er kann auch durch direkte Ursachen wie Ersticken, Traumata oder Ertrinken entstehen. Die einzig wirksame Behandlung erfolgt durch Defibrillation, die durch einen elektrischen Impuls einen Schock verabreicht, um die Wiederherstellung eines normalen Herzrhythmus zu erreichen. Geschieht dies innerhalb der ersten fünf Minuten, dann besteht eine Überlebenschance.

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